Dienstag, 6. November 2012

Armstulpen

Ich habe mit Häkeln und Stricken nach etlichen Jahren freiwilliger Abstinenz erst wieder im Sommer vor einem Jahr begonnen, als ich mich nach einer OP längere Zeit körperlich schonen musste. Irgendwann allerdings war auch das letzte Buch ausgelesen und ich musste mir eine andere Beschäftigung suchen. Da fand ich im www der unerschöpflichen Ideen Kissen und Decken aus Granny Squares. Und im Innern einer alten Truhe lagerten auch noch etliche Wollreste aus vergangenen Tagen. Und so habe ich wieder mit dem Häkeln begonnen: ein Kissen und eine Decke für die jüngste Tochter.
Zum Stricken war es dann nur ein kleiner Schritt und ich strickte wie verrückt Tücher für sämtliche weiblichen Angehörigen :-)
 
 
Das nächste große Ziel war es, Socken stricken zu lernen. Ein Nadelspiel und ich, das war eigentlich absolut nicht kompatibel. Aber obwohl ich eher der grobmotorische Typ bin, habe ich mir keine Finger gebrochen. Darauf bin ich schon ein bisschen stolz :-) Und weil es mit gekaufter Wolle zu einfach wäre, begann ich meine Wolle selber zu färben. Jetzt habe ich die ganze Familie mit Strümpfen versorgt (na gut... Socken hat man NIE genug...).
 
 
Da war es Zeit, etwas Neues auszuprobieren. Ich habe nämlich auch noch niemals Zöpfe gestrickt. Wieder kamen die Finger in Bruchgefahr, aber auch dieses Mal hat es, zwar nach etlichem Ribbeln, funktioniert. Und weil ich ja jetzt das Stricken mit einem Nadelspiel beherrsche, strickte ich Armstulpen mit Zöpfen. So kommt die Restwolle von diesem Tuch auch noch zu sinnvoller Verwendung. Und es reicht immer noch fast für ein paar Stulpen.
 

Für eure netten Kommentare zum Mützenstricken danke ich euch sehr. Die meisten von euch beginnen also die Mütze am Bündchen - das werde ich auch mal ausprobieren.
Mützenfotos gibt es dann im nächsten Post, ich stricke gerade noch einen Loop dazu :-)
Aber ich habe noch etwas kuscheliges gefunden:
 

Die Samenstände der Clematis sehen doch wirklich zu schön aus, oder? Ein paar Zweige konnte ich vor dem Novemberwetter retten. Zwar halten sie sich im warmen Zimmer nicht ewig, aber ein paar Tage können wir uns sicher noch daran freuen.
 
Liebe Grüße schickt euch
Doro
 


 

Kommentare:

  1. Oh, liebe Doro - deine Stulpen sind so toll geworden!

    Wie schön, dass du trotz Krankheit nicht aufgegeben und wieder zur Nadel gegriffen hast. Das hat sich echt gelohnt und wäre zu schade gewesen, wenn nicht.
    Und nun bist du sogar beim Färben angelangt.
    Verrückt, gell? Ich freu mich mit dir!!!

    Und grüß dich ganz lieb!
    Deine Gisa

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  2. Aber trotz allem sind die Stulpen wunderschön geworden, gut das du die Nadeln nicht ganz weggelegt hast.

    Lieben Gruß Irene

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  3. Hallo Doro,
    ich denke dass Stricken und Häkeln niemals "out" sein wird - es wird nur immer Zeiten geben in denen man selbst Häkelt oder eben auch nicht... Stricken kann ich leider garnicht. Neben Knoten in den Fingern bekomme ich spätestens nach der siebten mache Krämpfe ;-)

    ...ich bleib beim häkeln!

    Die Stulpen sind toll!

    Liebe Grüße
    Catrin

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  4. hallo doro,
    wunderschöne stulpen sind aus dem rest der wolle entstanden. die samenstände der clematis sehen richtig toll aus.
    liebe grüße,
    regina

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  5. Liebe Doro,
    es geht doch nichts über ein Paar wärmende Stulpen in diesen kalten Tagen. Die sehen herrlich weich und warm aus und die Farbe ist ganz wunderbar.
    Habs nett
    Liebe Rosaliegrüße

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  6. Liebe Doro,
    Du hast recht! Die Wollfabrik ist ganz schön weit weg für Dich.
    Aber vieleicht kannst Du es ja irgendwann mal mit etwas verbinden, was hier noch so in der Nähe ist:-).
    Liebe Grüße Anja

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Danke für alle lieben Worte!

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