Samstag, 29. August 2015

Magnifique Normandie Teil 2


Nachdem wir die erste Hälfte unseres Urlaubs entspannt an der Alabasterküste verbracht haben, fuhren wir weiter, zuerst Richtung Norden. 
Wunderschöne kleine und größere Orte reihen sich aneinander. 
Und immer wieder Halt am Meer ...



Unser Ziel war der Leuchtturm von Gatteville, einer der höchsten Frankreichs.

Natürlich haben wir uns die 349 Stufen "gegönnt" und wurden mit einer atemberaubenden Aussicht über die Halbinsel Cotentin belohnt - und mit Muskelkater am nächsten Tag ☺

Herrlich war der Sonnenuntergang im Westen ...



... beeindruckend das Leuchtfeuer in der Nacht ...


... und etwas Besonderes, geweckt zu werden vom Sonnenaufgang im Osten ...



 Hier wären wir gern noch ein paar Tage geblieben, aber uns saß ein bisschen die Zeit im Nacken, schließlich wollten wir bis hinunter zum Le Mont St. Michel. 

Und wir wollten eigentlich noch viel mehr sehen ...

Zum Beispiel Cherbourg, ein schon etwas südländisch anmutendes Städtchen ...



... das Cap de la Hague ...


... und natürlich Nez de Jobourg, Felsklippen, die mit bis zu 128 Höhe zu den höchsten in Europa zählen.


Auf einem alten Patrouillenweg der Zöllner kann man kilometerweit an der Steilküste entlang wandern - oder abends einen Sonnenuntergangsspaziergang machen.



Auf unserer Tour immer weiter Richtung Süden konnten wir Granville auf keinen Fall auslassen.
Gebaut auf einem Felskap, mit einer, von Festungsmauern umgebenen, historischen Oberstadt und einer modernen Unterstadt.





Mich hat unheimlich fasziniert, dass es überall blüht. Aber am beeindruckendsten fand ich die riesigen alten Hortensienbüsche in (fast) allen Farben.

Und dann erreichten wir (leider schon ...) Le Mont St. Michel. 


O-Ton meines Schwagers: "Was haben wir für ein Glück, St.Michel bei so einem besch...enem Wetter zu erleben! Auf den Karten kann man ihn immer nur bei Sonnenschein und blauem Himmel sehn ..."
Recht hatte er!
Im trüben Licht und Nebel sah der Klosterberg noch viel unwirklicher und märchenhafter aus.




Und dann war es Zeit, die Heimreise anzutreten.
Fast 3000km sind wir gefahren, haben wunderschöne Landschaften und Orte kennengelernt und uns verliebt. In die Normandie und den Atlantik.
Und träumen jetzt schon von unserer nächsten Reise Richtung Frankreich ...



Schön, dass ihr mitgekommen seid!

Habt ein wunderbares letztes Sommerwochenende!
Liebe Grüße schickt euch
Doro



Dienstag, 25. August 2015

Faded Stripes


Komisch, obwohl die Schränke gut gefüllt sind, stellt sich kurz vorm Urlaub IMMER die Frage nach genügend Shirts.
Natürlich fehlen IMMER welche ...

Dieses Jahr habe ich vorgebeugt und schon gleich zu Beginn des Sommers für mich und die große Tochter Shirts genäht, nach dem Schnitt "Faded Stripes" aus der letzten Ottobre.

 

Ein wirklich schöner Schnitt, luftig und locker sitzend, und durch die Einsätze auf den Schultern trotzdem ein bisschen besonders.

Mein Shirt ist aus den Resten des Anlass-Kleides entstanden. Für die Schulter-Einsätze und den Bund habe ich einfach die linke Stoffseite vernäht. 
Leider fiel mir zu spät ein, dass es vielleicht auch keine schlechte Idee gewesen wäre, für das ganze Shirt den Stoff links zu nehmen. Dann wäre die Ähnlichkeit mit dem Kleid nicht ganz so offensichtlich gewesen ...
Aber egal, das Shirt trägt sich toll und ich mag es. Und zum Blau des Atlantik passte es ganz hervorragend ☺.


Bei der Stoffsuche für das Tochter-Shirt entdeckte ich in meinem Stoffschrank den gleichen Stoff wie auf dem Beispielfoto in der Ottobre. Das war ein Zeichen ☺

Und dieses Shirt durfte sogar mit nach Ägypten reisen ...




So ein-zwei Shirts davon könnte ich schon noch gebrauchen, der nächste Sommer kommt ja ganz bestimmt.
Aber als nächstes stehen schon die ersten Langarmshirts auf der Wunschliste. Und um nicht in die Verlegenheit zu kommen, etwa aus Stoffmangel keine nähen zu können, hab ich beim Stoffmarkt am vergangenen Samstag ein bisschen eingekauft ...



Habt einen kreativen Dienstag!

Liebe Grüße schickt euch
Doro

Mittwoch, 19. August 2015

Magnifique Normandie


Wer hätte das gedacht?
Dass Ferien-Wochen sooo schnell vergehen?
Dass wir uns verlieben in die Normandie?
Dass der Atlantik (fast) die Ostsee aussticht?
Wir nicht ...

Aber dann haben wir mit dem Wohnmobil zwei Wochen die Atlantikküste der Normandie erfahren.


Unsere erste Station war der kleine Ort Veules les Roses, oft besucht von Victor Hugo und als einer der schönsten Orte Frankreichs ausgewiesen.
Mit Recht! 






Einfach malerisch schön ist dieses kleine Örtchen, durch das der kürzeste Fluss Frankreichs fließt, die Veules. Sie ist nur knapp 1,5 km lang und mündet dann in den Atlantik.




Auf unserer Fahrt Richtung Westen trafen wir immer wieder auf beindruckende Steilküsten und Kreidefelsformationen, wie hier bei Ètretat:


Aber auch herrlichste, kilometerweite Sandstrände haben wir entdeckt, fast völlg menschenleer trotz wunderbarem Sommerwetter, kurz hinter dem Utah-Beach.
Dort verbrachten wir zwei erholsame Tage, mit Strandwanderungen und Baden, mit Steine, Muscheln und Scherben sammeln.




 Und das Licht in der Normandie ist einfach unvergleichlich, nicht nur tagsüber, sondern auch in der Abendstimmung.





Einschlafen und Aufwachen bei Meeresrauschen ist wirklich Urlaub pur ...


 Die erste Hälfte unserer Reise haben wir nun schon hinter uns.
Wenn ihr mögt, nehme ich euch demnächst weiter mit, bis hinunter zum Le Mont St. Michel.

Liebe Grüße schickt euch
Doro









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