Mittwoch, 18. Januar 2017

Stilphilosophie Teil 1


Schon länger denke ich immer mal wieder darüber nach, welche Kleidung, welche Farben, welcher Stil zu mir und zu meinem Leben passt. 
Deshalb finde ich die Blogserie, die Nico vom Blog artundstil ins Leben gerufen hat, total spannend. Ihre Idee bassiert auf dem Buch "Frauen und Kleider. Was wir tragen, was wir sind" und sie stellt zweiwöchentlich Fragen aus diesem Buch, die dazu anregen, selbst darüber nachzudenken, was man trägt und warum.

 

Hier kommen also die ersten vier Fragen:

1. Welche Unterhaltung über Mode und Stil hat dich verändert?

Hm ... da geht es schon los. Unterhaltungen gibt und gab es darüber eigentlich kaum, höchstens dahingehend, dass manche Modeerscheinungen für mich ziemlich unverständlich waren oder sind. Modebewusste, Jogginghosentragende Männer beispielsweise ... 

2. Mit wem redest du über Kleidung?

Mit nähenden Freundinnen hauptsächlich. Und mit Freundinnen, mit denen ich gemeinsam eine Farbberatung gemacht habe.  Aber neuerdings auch mit Kolleginnen, die mich auf meine selbstgenähte Kleidung ansprechen und auf der Suche nach ähnlichen Sachen sind.
 
3. Glaubst du, du hast Geschmack oder Stil? 
Was ist dir wichtiger? Was verstehst du darunter? 

Stil ist für mich der Gesamteindruck einer Person, die Ausstrahlung ihrer Persönlichkeit unterstützt durch ihre Kleidung. Es gibt Menschen, die möchte man einfach immer anschauen. Manchem ist Stil einfach angeboren ... Ob ich Stil habe, kann ich ganz schlecht einschätzen. Ich glaube eher, ich bin noch in der Entdecker-Phase, auf der Suche nach "meinem" Stil.
Geschmack ist für mich eher subjektiv. Was mir gefällt, kann für jemand anderen ein NoGo sein. Aber ja, ich denke (und hoffe) schon, dass ich Geschmack habe ☺

4. Wenn du dich nur mit Klamotten beschäftigen würdest, und man dich als Expertin nach deiner Stilphilosophie fragen würde, was würdest du sagen?

Die Kleidung soll zur Person und zum Leben passen, nicht umgekehrt. Manchmal muss man einfach etwas ausprobieren. Fehler machen ist nicht schlimm.
Und am wichtigsten: Kleidung ist nicht das Wichtigste im Leben! Dass wir uns darüber Gedanken machen können, ist ein Zeichen von großem Luxus. Wenn man sich das immer wieder bewusst macht, kann man sehr entspannt an dieses Thema heran gehen.

Hier kann man nachlesen, wie die anderen Teilnehmer die Fragen für sich beantwortet haben.
Und ihr? 

Liebe Grüße schickt euch
Doro


Kommentare:

  1. Uh, du wirfst mir den Handschuh hin! Nicht den Fehde-Handschuh natürlich.... Oder besser den Knochen, vielleicht? Wie lange darf - ach, ich guck mir das mal an.... Hört sich nämlich spannend an.
    Herzlichst
    yase - doch, deine Kleidung passt schon zu Dir!

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  2. Ich finde Punkt 4 ganz wichtig - besonders den Aspekt, dass es ein schöner Luxus ist, dass wir uns Zeit für solche Fragen nehmen können. Das rückt es irgendwie ins Verhältnis finde ich - es ist nicht so wichtig, dass wir uns bei dem Thema verkrampfen müssten, um bloß keine unverzeihlichen Fehler zu machen, aber es ist eine Möglichkeit, uns etwas Gutes zu tun und Spaß zu haben.

    Liebe Grüße,
    Sabrina

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  3. Stimmt, der vierte Punkt ist etwas, was in der heutigen Gesellschaft sehr in den Hintergrund gerrückt ist. Früher hatte man 2-3 Kleider. Heute nähe ich 2-3 Kleider im Monat. Es ist ein Luxus auswählen zu können. Es ist Luxus, (warme) Kleidung nicht zu kaufen, weil sie einem nicht gefällt. Ich habe meinen Kleiderschrank vorsätzlich reduziert auf weniger Farben - damit alles zusammen passt. Das hat gut funktioniert. Ob das jetzt aber Stil ist?

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Danke für alle lieben Worte!

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