Mittwoch, 1. Juli 2020

MMM - Willow-Tank und Sambucus-Bluse


Seit einiger Zeit schmachte ich auf diversen Kanälen Tops aus Webware an. Sie schienen mir für heiße Tage geeigneter zu sein als Tops aus Jersey, aber ich war mir sehr unsicher wegen der Passform. Jersey passt schon irgendwie, aber bei Webware muss der Schnitt wirklich sitzen. 
Ich wollte mir eigentlich dafür auch keinen neuen Schnitt kaufen, weil ich mittlerweile schon eine recht umfangreiche Sammlung besitze. Deshalb habe ich also in meinen diversen Ottobres gesucht, aber nichts gefunden, was ich mir vorgestellt hatte. Wenn man einmal was im Kopf hat ...
Nach längerem Zögern ( und der beträchtlichen Verlockung beim MeMadeMay) habe ich mir dann doch den Schnitt "Willow Tank & Dress" von Grainline Studio  gekauft. Und auch gleich aus einem Baumwollbatist-Rest in Gr.10 genäht. Das war meine gemessene Größe - aber das Top war am Ende viel zu weit. Meiner Mama passt es wunderbar, also nicht schlimm.
Den zweiten Versuch habe ich aus einem Baumwollsatin vom Stoffmarkt genäht. Dieses Mal in Gr. 8 und die passt mir schon besser:


Zur gleichen Zeit erschien der Schnitt "Bluse Sambucus" von Fabelwald. Ich habe wirklich überlegt. Aber dann habe ich ihn mir auch noch gegönnt - und damit auch den Luxus, zwei ähnliche Schnitte vergleichen zu können.
Das Sambucus-Top habe ich aus dem Rest des ersten Willow-Tank genäht, aus dem Rest vom Rest sozusagen. Deshalb ist das Muster nicht sehr glücklich plaziert, aber immer noch tragbar:


Dieses Top habe ich in Gr. 38 genäht. Länge, Armausschnitte und Weite passten ganz gut, aber eigentlich bräuchte ich noch eine SBA, genau so wie beim Willow-Tank.
Zum Schnitt-Vergleich (damit ich den Kauf beider Schnitte irgendwie rechtfertigen kann ;)) habe ich mal beide Tops nebeneinander gelegt:


Fast identisch, oder? Das Willow-Tank ist etwas A-förmiger geschnitten und bietet zusätzlich die Option für ein Kleid, die Sambucus-Bluse kann man auch noch als Tunika oder in der Version mit Biesen nähen. Sehr begeistert bin ich von der Versäuberung mit Einfassstreifen! Das war eine regelrechte Offenbarung für mich ... Bisher ist das nämlich nie so gut gelungen.

Nachdem ich also zwei Tops im Schrank hängen hatte, die so - naja - passten, wollte ich unbedingt auch noch zwei richtig gut sitzende haben. 
Also habe ich das Willow-Tank noch einmal aus einem Viskose-Rest genäht, in Gr. 8 mit SBA und auf beiden Seiten die A-Form etwas begradigt und je 3cm Weite raus genommen.
Und jetzt passt es!


Ich liebe die Ausschnitt-Versäuberung!


Weil das so gut geklappt hat, habe ich mich auch noch mal an der Sambucus-Bluse versucht. Diese Mal in Gr. 36 mit leicht vergrößerten Armausschnitten und der Variante mit Biesen. Im Schrank fand sich noch ein Stück Leinen, der Rest einer sehr gern getragenen Hose. Und ich fand ein sehr sehr lange gehütetes Schrägbandschätzchen, das stammt noch aus der Zeit, in der Kleidung nähen für mich unvorstellbar und Schrägband herstellen undenkbar war. 


Auch der zweite Versuch ist gelungen! Das Top sitzt, passt, wackelt und hat Luft ...


... und so ganz nebenbei habe ich nun auch noch einen Fake-Jumpsuit ;)
 


Fazit: beide Schnitte haben sich für mich gelohnt, auch wenn ich einiges anpassen musste. Den Schnittvergleich fand ich spannend und jetzt habe ich zwei variable Basis-Schnitte für Webware-Tops ...

Die geballte Ladung Sommerkleidungs-Inspiration gibt es heute beim MeMadeMittwoch  und sogar einige echte Jumpsuits ;)














Mittwoch, 3. Juni 2020

MMM - Culotte


Anfang der 90er waren sie schon mal total in: Culottes, oder, wie sie damals hießen: Hosenröcke. 
Ich hatte auch einen, aus changierendem ganz dünnen Material, super bequem und ziemlich schick. Damit war ich sogar als Trauzeugin für meine beste Freundin unterwegs ...
Irgendwann kamen diese Hosen aus der Mode und ich entsorgte meine auch.
Dann dachte ich laaaange nicht mehr daran, bis im letzten Herbst von rosa p. eine Anfrage zum Probenähen für die "Pirkko-Pants" kam. Diese Hose hat sehr weite Beine und kann in allen erdenklichen Längen genäht werden. Ich entschied mich für die 3/4-Länge - und hatte plötzlich eine Culotte ...
Genäht habe ich sie aus ockerfarbenem leichten Wollgabardine mit ganz feinen Streifen in grün, braun und türkis. Nicht wirklich ein Kleidungsstück für den Winter, aber perfekt für den "Übergang".


Die erste Version habe ich mit "schmalerem" Bein genäht, also ohne die optionale Kellerfalte, und mit Gürtelschlaufen.
Nun werde ich in ein paar Wochen Schwiegermutter ;) und wir Eltern dürfen auf dem Standesamt dabei sein. Es wird erst mal keine große Feier geben (wir hoffen auf den September und die kirchliche Trauung ...), aber so ein bisschen schick möchte ich schon sein. Also habe ich mir aus knapp 1,5m Viskosetwill aus meinem Stofflager noch eine Pirrko genäht, dieses Mal aber mit Kellerfalten und ohne Gürtelschlaufen. 


Ich hatte erst Bedenken, dass ich mit der wirklich knappen Stoffmenge hinreiche, aber es hat geklappt. Viel war dann natürlich nicht mehr übrig ...


Der Stoff fällt total schön und trägt sich wunderbar. Und meine Bedenken, dass die Falten auftragen, haben sich komplett zerstreut.


Ich freue mich total über meine neue Culotte und bin sicher, sie wird mich nicht nur zur Trauung, sondern den ganzen Sommer über häufig begleiten. Für mich als bekennendes "Jeans-Mädchen" ist das der perfekte Kompromiss zwischen Hose und Rock.


Die Bluse ist übrigens eine FrauAiko ohne Ärmel aus Viskose und eins meiner meistgetragenen Oberteile im Sommer. Für die Trauung habe ich mir gestern eine neue zugeschnitten, aus Punkte-Viskose. Die zeig ich euch dann sicher auch ;)

Noch viel mehr wunderbare Sommerkleidung gibt es heute auf dem MMM-Blog zu entdecken.


Mittwoch, 1. April 2020

MMM - FrauAva


Heute ist der erste April. Und heute ist wieder MeMadeMittwoch. 
Schön, dass etwas beständig ist in dieser verrückten Zeit ...
Schön, dass wir ein Hobby haben, dass gut Zeit füllt, von zu Hause aus machbar ist und Freude schenkt. Und gerade nicht nur Freude, sondern ganz viel Unterstützung bringt. 
Ja, ich nähe auch Mundschutze. Nicht zu knapp. Gerade die Pflegedienste hier sind sehr darauf angewiesen. Und ich muss auch jeden Tag auf Arbeit solche Dinger tragen. Obwohl das also passend zum MMM wäre, zeige ich euch heute was anderes. Nämlich meinen neuen Mantel - ein richtiges "Freu-Teil", aus mehreren Gründen.


Den Woll-Bouclé habe ich schon ein paar Jahre im Schrank liegen. Damals gekauft in einem akuten Anfall von "unbedingt haben müssen", lag er und lag er und die Lust, ihn zu vernähen, nahm kontinuierlich ab. Eigentlich wollte ich daraus meinen Rotkäppchen-Mantel ersetzen, aber die große Kapuze hielt mich immer wieder davon ab.


Dann, im letzten Jahr, stieß ich auf den Schnitt "FrauAva" von Hedi näht. (Den Schnitt gibt es schon länger, ich bin einfach ein Spätzünder ...) Aber mich störte der große Ausschnitt. Das ging scheinbar mehreren so, deshalb gibt es jetzt auch (schon länger ...) eine Ergänzung für einen Kragen. Und damit stand fest: ich nähe FrauAva.


Weil es ein Wintermantel werden sollte, habe ich mir ein richtig schön warmes Steppfutter bestellt. Das lag dann auch - und liegt immer noch. Inzwischen war nämlich der Winter, der gar keiner war, schon fast ein Frühling geworden. Also entschied ich mich für ein Futter aus Viskose. Die lag auch schon eine lange Weile im Schrank, ein Online-Kauf, der transparenter war als erwartet. Aber perfekt als Futter und perfekt in der Farbe!
Obwohl der Mantel eigentlich nicht gefüttert wird, ist das Futter einnähen kein Problem, weil der Schnitt schon die Belege vorsieht.Bis dahin war also alles gut.


Aber dann wollte ich die Kanten alle noch schön schmal absteppen. Und meine Nähmaschine wollte das aus einem unerfindlichen Grund auf keinen Fall. Weil ich einfach nicht locker ließ, entschloss sie sich zu einer drastischen Maßnahme: die Nadel im Stoff steckend, verkündete sie "Hauptmotor überlastet". Und sagte keinen Pieps mehr. Ihr könnt euch denken, wie es mir ging ...
Nach mehreren Versuchen, sie wieder in Gang zu bringen, half nur noch die OP der Nadel und die Fahrt in die Werkstatt, die sie gleich da behalten haben.
Weil ich jetzt aber den Mantel endlich fertig haben wollte und nur die Ärmel und unten zu säumen war, habe ich ihn mit der Hand fertig genäht.  Und dabei wieder festgestellt, wie gern ich Handnähen mag. Wirklich! Ich sollte das öfter machen ... Eigentlich sollte der Mantel richtige Knopflöcher und Knöpfe bekommen, aber aus Gründen gab es nun "nur" große Druckknöpfe. Gefällt mir aber auch gut.


Der Mantel ist jetzt schon einige Wochen im Einsatz, im Dauereinsatz. Und er ist perfekt, genau so habe ich ihn mir erträumt. Also ein Happy End auf ganzer Linie - die Maschine ist auch wieder repariert und im (Mundschutznäh-)Dauereinsatz.

Viele Inspirationen für die Frühjahrsgarderobe gibt es heute wieder auf dem MeMadeMittwoch-Blog, vielen Dank an das ganze MMM-Team!

Genießt den Frühling, bleibt gesund und passt auf euch und eure Lieben auf!





Mittwoch, 4. März 2020

MMM - Gemütliche Pullis


Eigentlich wollte ich heute zum ersten Frühlings-MeMadeMittwoch meinen neuen Übergangsmantel zeigen. Er ist auch fertig. Seit gestern Abend, um genau zu sein. Seit gestern Abend, kurz vor Mitternacht. Da war es natürlich für Fotos ein bisschen spät ... Also zeige ich euch meinen Mantel nächstes Mal - vermutlich werde ich ihn die nächsten Monate sowieso nicht ausziehen ;)

Und heute bekommen eben ein paar schon länger fertige und seit dem viel getragene Pullis ihren Auftritt.
Den Anfang macht "Blomma", ein Tunika-Shirt aus dem rosa p.-Kleiderschrank-Buch. 
Ich habe die Tunika schon einmal aus einem dünnen Woll-Jersey genäht, allerdings war sie mir da in Gr. S viel zu weit. Und der schöne viereckige Ausschnitt rutschte fast von der Schulter. Mittlerweile ist das gute Stück auch entsorgt, die Stoffqualität ließ einfach sehrsehr zu wünschen übrig.
Nun dachte ich, wenn ich die Tunika aus einem festeren Stoff nähe, passt sie sicher besser.
Und deshalb habe ich einen absoluten Lieblingsstoff, den Knit Knit von Hamburger Liebe in türkis, mit den besten Absichten und größten Hoffnungen angeschnitten.
Was soll ich sagen? 
Viel zu groß, viel zu weit, fast untragbar. Die Enttäuschung war groß. 
Aber, das ist ja das Glück am Selbermachen, das muss nicht so bleiben. 
Ich habe also radikal gekürzt, an den Ausschnitt ein Bündchen genäht und einen Hutgummi eingezogen und auch der Saum bekam ein Bündchen. Jetzt ist es zwar keine Tunika mit ungewöhnlichem Ausschnitt mehr, aber ein sehr bequemer Pulli,der super in meinen Alltag passt.


Im Laufe der Zeit haben sich für mich bewährte Schnitte heraus kristallisiert und ich bin neuen Schnitten gegenüber eigentlich erst mal nicht so aufgeschlossen. So ging es mir auch mit dem "Flotter Flitzz" von EchtKnorke. Das schien ein wirklich interessanter und scheinbar sehr bequemer Schnitt zu sein, aber nicht unbedingt für mich.
Dann sah ich ihn immer wieder auf verschiedenen sozialen Kanälen, und irgendwann siegte die Neugier. Ich wollte auch so einen flotten Schnitt nähen!
Und ja, das ist wirklich ein flotter Schnitt. Und wirklich unschlagbar gemütlich.
Meinen erster Pulli habe ich aus einem Stricksweat genäht und könnte ihn quasi in Dauerschleife tragen.


Meine Bedenken, dass die weiten Ärmel schlecht unter die Jacken passen würden, waren gänzlich unbegründet. Das klappt wunderbar.
Deshalb habe ich gleich noch ein zweites Stoffschätzchen angeschnitten und mir eine Frühlingsversion daraus genäht.
Ich habe von diesem dünnen Strickjersey die linke Stoffseite nach außen genommen, die gepunktete rechte Seite fand ich zwar niedlich, aber ein bisschen ZU niedlich für mich. Jetzt gucken die Punkte an den gekrempelten Ärmeln ein bisschen heraus.
Bei beiden Pullis habe ich die Ärmel verlängert und bei der zweiten Version auch den hohen Kragen etwas gekürzt. So mag ich es lieber.


Und ganz zum Schluss zeige ich euch noch einen Pulli, den ich gar nicht für mich genäht habe sondern für meine große Tochter. Sie hat sich den Stoff, einen Jacquard-Jersey, selber ausgesucht und wünschte sich daraus wieder eine FrauAiko von StudioSchnittreif.


Wer hätte gedacht, dass es zu solchen einfachen Pullis so viel zu erzählen gibt? Das verstehen sicher nur Näh-Nerds ... und davon treffen sich viele heute auf dem MeMadeMittwoch-Blog .


Frühlingshafte Grüße schickt euch
Doro

Mittwoch, 26. Februar 2020

Wollig ...


... geht es weiter hier.

Nachdem im letzten Jahr auf allen Kanälen immer wieder der "Sunday-Cardigan" von Petite Knit auftauchte, konnte ich im vergangenen Herbst nicht wiederstehen - ich kaufte Wolle und Anleitung und wollte am liebsten gleich los legen. 
Aber dann kamen mir die Vorbereitungen für den Adventsmarkt in unserem Dorf und diverse Weihnachtswünsche der Kinder dazwischen und ein Teststrick und die Weihnachtsvorbereitungen ... und ehe ich mich versah, war Januar. 
Traditionell schlage ich zwischen den Jahren ein neues Strickstück an, eins nur für mich. Dazu war dieses Mal einfach keine Zeit. Also habe ich mit meinem Neujahrs-Gestrick ein paar Tage später begonnen, aber dafür dann ganz gemütlich und passenderweise an einem Sonntag :)


Die Garnkombination habe ich so zum ersten Mal verstrickt: "Brushed Alpaka Silk" in seegrün und "Puna" in hellgrau, beide von Drops.
Mit 6er Nadeln geht das Stricken sehr flott und macht wirklich Spaß. So schnell hatte ich noch nie eine Jacke fertig ...


Laut Anleitung werden die Knopflöcher erst nachträglich in die Blende "gebohrt", das fand ich komisch und habe sie deshalb gleich mitgestrickt. Das hat den Nachteil, dass ich nun mit den fünf Knöpfen auskommen muss, obwohl zwei mehr nicht schlecht gewesen wären. 
Aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Ich mag die Jacke wirklich sehr, sie ist schön weich, warm, super bequem und fügt sich wunderbar in meine Garderobe ein.


Aus den Resten dieser und dieser Jacke und aus zwei extra gekauften Knäuel gab es noch Stirnbänder nach der Anleitung von Tanja Steinbach aus dem ARD-Buffet, von jeder Farbe gleich drei. Und fast alle sind schon verschenkt, an Freundinnen und Töchter ...


Und nachdem diese Woche der Winter sich noch mal richtig ins Zeug legt, sind die Strinbänder genau zur rechten Zeit fertig geworden ;)


Dienstag, 11. Februar 2020

Etwas Warmes auf die Ohren ...


Einer meiner Vorsätze für 2020 ist, meinen Blog wieder mehr zu pflegen.
Und es ist ja erst Februar, also immer noch Zeit, damit anzufangen ;)


Viel ist im letzten Jahr entstanden und so nach und nach werde ich manches hier zeigen, auch als Erinnerung für mich.
Den Anfang machen - passend zur stürmischen Sabine - Stirnbänder. 


Ich habe wirklich viele Wollreste und solche Ohrenwärmer sind perfekt zum Resteverwerten.
Gestrickt habe ich das Stirnband "Ava Double" von paula m. Sieht kompliziert aus, ist aber ganz einfach und strickt sich wirklich toll. 
Grau und braun sind aus der Lima von Drops, das sonnengelbe Stirnband ist aus einem Rest Merinowolle, mit Wallnussblättern gefärbt.
Eins in Weinrot, aus dem Rest ihrer Strickjacke, bekam unsere älteste Tochter.


Und eins aus drei verschiedenen, selbst gefärbten Merinowoll-Resten, trägt jetzt die Tochter von Bekannten.


Weil man nicht aufhören soll, wenn es am meisten Spaß macht, habe ich noch ein Design von paula m. gestrickt, das Stirnband "Ella". Aus einem schon ein paar Jahre in meinen Kisten lagernden Strang Drops Love You 3, glaube ich. So ganz nebenbei strickt sich dieses Muster nicht, weil man in fast jeder Runde verzopft, aber das Ergebnis ist ein warmer weicher Traum! Allerdings auch nicht für mich, sondern schon verschenkt.


Und zu guter Letzt stricke ich aus absolut flauschigen Resten noch Frühlings-Stirnbänder nach der Anleitung von Tanja Steinbach aus dem ARD-Buffet.


 Ihr seht, die Ohren jedenfalls haben es noch schön warm hier ;)

Werbung durch Markennennung 

verlinkt: creadienstag

Mittwoch, 5. Februar 2020

MMM - Curry


Das Schöne am Nähen (und Stricken) ist, dass man unabhängig ist von aktuellen Modetrends. Ich weiß das wirklich sehr zu schätzen! Aber in diesem Winter schwimme ich voll auf der Curry-/Senfgelb-Welle mit ... Ich mag diese Farbe total gern - neben Türkis, selbstredend ☺- und freue mich sehr, jetzt alles mögliche davon zu finden. Abgesehen davon, dass sich "Curry" auch einfach lecker anhört ... ☺
Heute zum MeMadeMittwoch findet man mich also auch in Curry:


Der Rock ist ein schon in die Jahre gekommener aus Wolljacquard, dem ich endlich ein paar Gürtelschlaufen verpasst habe - extra für den curryfarbenen Gürtel natürlich. Ich frage mich, warum ich das nicht schon viel eher gemacht habe, so lässt sich der Rock viel besser kombinieren.


Die Bluse ist ein Herbstprojekt gewesen, eines von der Sorte: Stoff bestellen, nach der Lieferung sofort waschen, trocknen, zuschneiden, nähen. Ich hatte schon eine Weile genau so ein Blusenshirt im Kopf und dieser Flanell ist perfekt dafür.
Genäht habe ich eine "FrauYoko" von StudioSchnittreif ohne Kellerfalte und mit Gummizug in den Ärmelsäumen.



Und last but not least: der Strickmantel. 
Aus Alpaka und Brushed Alpaca Silk von Drops habe ich den "Stiina-Cardigan" nach der Anleitung von rosa p. gestrickt. 


Ging super flott und trägt sich einfach wunderbar. Nur Taschen fehlen mir. Aber da eigentlich alle Hosen und die meisten Kleider und Röcke welche haben, ist das nicht weiter schlimm.


Passenderweise scheint heute endlich nach vielen grauen Tagen die Sonne und leuchtet mit mir um die Wette☺
Sonnige Grüße schicke ich euch!




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